Liebe Leserinnen, Liebe Leser,
die vergangene Woche war geprägt von bedeutenden wirtschaftlichen Entwicklungen, insbesondere durch die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, ab dem 2. April Zölle von 25 % auf alle importierten Autos und Autoteile zu erheben.
Die deutschen Autobauer sind besonders davon betroffen, da die USA, neben China, den Hauptabsatzmarkt der Branche darstellen.
Diese Maßnahme zielt darauf ab, die amerikanische Automobilindustriezu schützen und hat weltweit Besorgnis ausgelöst.
In diesem Newsletter erfährst du, welche Auswirkungen das langfristig auf die Wirtschaft haben kann und was sich jeder einzelne daraus ableiten kann.
In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen!
Herzlichst,
Marc Friedrich

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Chart der Woche

Die Gold-Silber-Ratio zeigt, wie viele Unzen Silber benötigt werden, um eine Unze Gold zu kaufen. Aktuell liegt sie bei rund 90:1, was über dem historischen Durchschnitt von etwa 60:1 liegt. In Krisenzeiten, wie 2020, stieg die Ratio sogar über 100.
Für Investoren ist das ein wichtiger Indikator und suggeriert, ob sich ein Einstieg in Silber oder Gold lohnen kann. Wenn die Ratio hoch ist, könnte Silber tendenziell unterbewertet sein und wenn sie niedrig ist, tendenziell teuer und eine Umschichtung in Gold kann sich lohnen.
Ein weiterer Aspekt: Gold zieht, Silber rennt. Gold steigt oft zuerst, doch Silber folgt oft mit größerer Dynamik. Eine hohe Ratio kombiniert mit einem steigenden Goldpreis könnte also ein Signal für Silber-Investitionen sein.
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Zölle, Zölle, Zölle!
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, ab dem 2. April Zölle von 25 Prozent auf alle importierten Autos und Autoteile zu erheben. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die heimische Automobilindustrie zu schützen und Arbeitsplätze in den USA zu sichern.
Besonders betroffen sind deutsche Automobilhersteller wie BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen, die einen erheblichen Teil ihrer Produktion in die USA exportieren. Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, bezeichnete die Zölle als "fatal für den freien und regelbasierten Handel" und warnte vor negativen Auswirkungen auf Unternehmen und globale Lieferketten. Die Folge hat man unmittelbar an den Aktienmärkten gesehen. Der Index der deutschen Automobilindustrie verlor innerhalb weniger Tage 13 %, wie in der folgenden Abbildung ersichtlich wird.

Die Ankündigung der US-Zölle hat weltweit Besorgnis ausgelöst. Die Europäische Union erwägt entschlossene Gegenmaßnahmen, um die eigenen wirtschaftlichen Interessen zu schützen. Wolfgang Ischinger, ehemaliger Botschafter und Präsident des Stiftungsrates der Münchner Sicherheitskonferenz, rief die EU dazu auf, selbstbewusst und entschlossen zu reagieren, um ihre Position im globalen Handel zu verteidigen.
Die deutschen Automobilhersteller stehen vor erheblichen Herausforderungen. Im Jahr 2024 wurden 446.566 deutsche Fahrzeuge in den USA verkauft. Die neuen Zölle könnten die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Autos auf dem US-Markt stark beeinträchtigen und zu Umsatzeinbußen führen.
Unternehmen wie BMW und Mercedes-Benz, die auch Produktionsstätten in den USA betreiben, könnten dennoch betroffen sein, da ein erheblicher Teil ihrer Produktion exportiert wird.
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Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 % auf alle importierten Autos und Autoteile ab dem 2. April sind ein besorgniserregendes Signal für die globale Wirtschaft. Darin lässt sich nicht nur eine Bedrohung für die deutsche Automobilwirtschaft erkennen, sondern auch für die Stabilität der Weltwirtschaft.
Solche protektionistischen Maßnahmen können zu erheblichen Verwerfungen in den globalen Lieferketten führen und die Preise für Konsumgüter erhöhen.
Historisch betrachtet haben Handelskriege oft zu steigenden Inflationsraten und wirtschaftlicher Stagnation geführt, was ich bereits vor Monaten prognostiziert habe.
Dies wird durch die Prognose der amerikanischen Zentralbank weiter untermauert, in welcher die BIP-Wachstumsrate gesunken ist und gleichzeitig die Inflation wieder anzieht. Für den Anleihen-Markt gibt es gleich eine doppelte Herausforderung:
Wenn Zölle zu höheren Preisen und damit zu einer Beschleunigung der Inflation führen, besteht die Gefahr, dass Anleger inflationsgeschützte Anlagen bevorzugen.
Dies könnte dazu führen, dass die Renditen auf Staatsanleihen und Unternehmensanleihen steigen, um das erhöhte Inflationsrisiko zu kompensieren. Höhere Renditen bedeuten aber auch höhere Finanzierungskosten für Staat und Unternehmen, wodurch diese weiter unter Druck geraten.

Kapitalmärkte unter Druck
In der aktuellen Marktlage beobachten wir eine ungewöhnliche, aber erklärbare Entwicklung: Sowohl der US-Dollar-Index (DXY) als auch der S&P 500 (SPX) werden vermehrt abverkauft und bewegen sich dabei positiv korreliert. Normalerweise tendiert ein starker Dollar dazu, US-Exporteure zu belasten, was sich negativ auf Aktienkurse auswirken könnte.
Doch die derzeitigen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten – insbesondere die angekündigten Zölle durch US-Präsident Trump – verändern dieses Bild grundlegend.
Die Zölle zielen darauf ab, die heimische US-Automobilindustrie zu schützen, lösen aber gleichzeitig weltweite Handelsunsicherheiten aus. Investoren befürchten, dass protektionistische Maßnahmen und ein eskalierender Handelskonflikt das globale Wirtschaftswachstum bremsen könnten. In einem solchen Umfeld flüchten Anleger häufig in sogenannte "Safe-Haven"-Assets:
Der US-Dollar (DXY) gilt traditionell als Liquiditätswährung und sicherer Hafen in Krisenzeiten. Angesichts der zunehmenden Handelskonflikte und der Unsicherheit auf den globalen Märkten wird vermehrt in den Dollar investiert, um das Kapital vor möglichen negativen Entwicklungen zu schützen.
Der S&P 500 (SPX) preist wiederum die steigende Unsicherheit ein, gepaart mit sehr hohen Finanzierungskosten, schwindender Nachfrage und steigender Unsicherheit an den Märkten.

Der gleichzeitige Abverkauf von Dollar und US-Aktien zeigt, dass Anleger in einer Phase erhöhter Risikoscheu nach Stabilität und Liquidität suchen, die über Fiat-Währungen hinausgeht.
Diese Dynamik führt dazu, dass die Unsicherheiten bezüglich der Zölle und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Verwerfungen bewirken, dass Investoren kurzfristig in beide Anlageklassen investieren, um ihre Portfolios gegen größere Verluste abzusichern.
Dies kann die Märkte zwar stützen, gleichzeitig aber auch zu erhöhter Volatilität führen, da sich die Risikobereitschaft schnell ändern kann.
Sollten die Zölle zu einem signifikanten Anstieg der Produktionskosten und damit zu höheren Verbraucherpreisen führen, steigt das Inflationsrisiko. Anleger werden dann einerseits vermehrt in inflationsgeschützte Anleihen investieren, um sich vor der Kaufkraftminderung zu schützen, andererseits könnten auch Staatsanleihen aufgrund der hohen Liquidität als Absicherungsinstrument gefragt sein.
Allerdings kann ein anhaltend inflationäres Umfeld die Renditen dieser Papiere nach oben treiben, was die Finanzierungskosten für Staat und Unternehmen erhöht.
Die derzeitige positive Korrelation zwischen dem DXY und dem SPX ist Ausdruck eines angespannten Umfelds, in dem Unsicherheiten und protektionistische Maßnahmen zu einem verstärkten Safe-Haven-Verhalten führen.
Investoren setzen weder auf den US-Dollar noch auf US-Aktien, um sich gegen die Risiken eines eskalierenden Handelskonflikts und steigender Inflation abzusichern.
Diese doppelte Absicherungsstrategie spiegelt die derzeitige Marktstimmung wider, in der Stabilität und Liquidität oberste Priorität haben und limitierte Werte immer wichtiger werden! Nicht umsonst konnte Goldabermals ein neues Allzeithoch von 3.086,00 US-Dollar erreichen und ist die bevorzugte Adresse für Liquidität.

Welche Motive haben die Eliten?
Tweet der Woche

Nicht nur ich bin überzeugt vom gelben Edelmetall, sondern auch die Goldmänner. Somit wurde die Goldprognose nun auch auf 4.000 US-Dollar angehoben, was meinem Kursziel entgegenkommt.
Hinweis: Das Titelbild wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt.