Volkswagen in der Krise

Die Lage ist Ernst beim größten deutschen Autobauer. Jetzt werden offenbar Werksschließungen erwogen.

Titelbild des Blogposts

Liebe Leserinnen und Leser,

„Der Kuchen ist kleiner geworden und wir haben mehr Gäste am Tisch“, so äußerte sich der VW-Konzernchef Blume gegenüber der Bild-Zeitung.

Volkswagen steht vor massiven Herausforderungen: Der Absatz bricht ein, die Konkurrenz aus China und von Tesla wächst, und nun werden sogar Werksschließungen in Deutschland nicht mehr länger ausgeschlossen.

Während Gewerkschaften und Politik um Lösungen ringen, sehen viele in staatlichen Subventionen die Rettung – doch das dürfte kaum der richtige Weg sein.

Auch an den Finanzmärkten zeigt sich Unruhe: Nvidia und der Bitcoin haben jüngst kräftiger verloren. Doch gerade bei Bitcoin könnten sich demnach schon bald historische (Nach-)kaufchancen ergeben.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!

Herzlichst,
Ihr Marc Friedrich

Chart der Woche


"Die Daten des Kraftfahrt-Bundesamt für die Neuzulassungen von PKW für den August 2024 sind sehr bezeichnend für die deutsche Volkswirtschaft. Im August 2024 sanken die Neuzulassungen von PKW um -27,8% zum Vorjahresmonat. Die Neuzulassungen von E-Autos (BEV-Battery Electric Vehicle) brachen um -68,8% auf nur 27024 Einheiten ein."

Quelle: Querschuesse

Volkswagen in der Krise


Volkswagen erwägt in Deutschland Werksschließungen aufgrund sinkender Autoverkäufe. Finanzvorstand Arno Antlitz erklärte, dass das Unternehmen 500.000 Autos weniger verkauft habe, was etwa zwei überflüssigen Werken entspreche. Europas größte Autohersteller leiden unter der schwachen Nachfrage und dem zunehmenden Wettbewerb aus China und von Tesla.


Die Gewerkschaften wehren sich gegen Werksschließungen, während Volkswagen die Effizienz steigern und Kosten senken will.

Mit dem Übergang zur Elektromobilität steht VW unter Druck, seine Margen zu verbessern, da die Nachfrage in Europa schwächelt und Produktionsüberkapazitäten bestehen.

VW-Finanzvorstand Arno Antlitz betonte, dass Volkswagen nur noch ein bis zwei Jahre habe, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Der Volkswagen-Konzern beschäftigt allein in Deutschland rund 120.000 Mitarbeiter. Kein Wunder, dass in der Politik viele denken, sie müssten sich nun als Retter aufspielen. So wurden vergangene Woche bereits erste Stimmen laut, die Subventionen für Volkswagen forderten.

Ironischerweise sprach sich ausgerechnet Marcel Fratzscher dagegen aus, mit der Begründung, dass der Staat ja nicht der bessere Unternehmer sei. Anscheinend hat Herr Fratzscher meinen letzten Bestseller gelesen.

Volkswagen nur ein Symptom

Meiner Meinung nach ist das Desaster bei Volkswagen allerdings nur ein Symptom einer übergeordneten verfehlten Wirtschaftspolitik seit der Ära Merkel.

Deutschland ist bereits wieder der "kranke Mann Europas" wie es der Economist einst titelte. Ich warne schon seit langem vor den fehlerhaften politischen Weichenstellungen.

Bitcoin: Hier lauern Chancen

An den Märkten haben wir vergangene Woche wieder hohe Volatilität gesehen.

Neben der schwachen Saisonalität haben die Märkte vor allem auf die US-Arbeitsmarktdaten reagiert, die weiterhin auf eine sich abschwächende US-Konjunktur hindeuten.

Insbesondere das Aktienschwergewicht Nvidia hat am Freitag mehr als 4 Prozent abgeben müssen und den gesamten Markt mit nach unten gezogen.

Natürlich konnte sich auch der Bitcoin der Gesamtmarktschwäche nicht entziehen und fiel zeitweise unter die Marke von 53.000 US-Dollar.

Auch wenn es hier kurzfristig noch tiefer gehen könnte, so gehe ich mittel- bis langfristig von steigenden Bitcoin-Kursen aus. Die Phase rund um die US-Wahlen dürfte allerdings sehr volatil werden. Hier sollte man sich auf jeden Fall auf die Lauer legen.

Meine Kaufzonen liegen hier nach wie vor bei 51.000, 42.000 und 30.000 US-Dollar. Diese müssen nicht erreicht werden, aber insbesondere im Bereich um die 40.000 US-Dollar wären das langfristig gesehen historische Chancen.


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Tweet der Woche

Deutschland stagniert! Volkswagen ist nur ein Symptom der deutschen Wirtschaft. Seit 18 Jahren haben wir in Deutschland kein Produktivitätswachstum mehr gesehen.

Hinweis: Das Titelbild wurde mit Midjourney erstellt.

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