Dollar is (still) king

Die niedriger als erwartete Inflation stärkt den US-Dollar und verringert die Chance auf Zinssenkungen, während Bitcoin im US-Wahlkampf weiter an Bedeutung gewinnt – Trump traf sich mit führenden Bitcoin-Minern.

Titelbild des Blogposts

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Inflationsdaten in den USA kamen kälter rein als erwartet, sodass die FED keinen Anlass zu Zinssenkungen gesehen hat und der US-Dollar an Stärke gewinnt. Für den Euro wiederum bedeutet dies natürlich erstmal nichts Gutes.

Weiterhin wird Bitcoin immer relevanter im US-amerikanischen Wahlkampf. Nachdem Donald Trump bereits in den letzten Wochen sich mehrfach positiv gegenüber Bitcoin geäußert hatte, erfolgte diese Woche direkt der nächste Paukenschlag, als sich der US-Präsidentschaftskandidat gleich mit mehreren Vertretern der größten börsengelisteten Bitcoin Miner der USA getroffen hatte.

Mehr dazu im heutigen Beitrag. Viel Spaß beim Lesen!

Herzlichst,

Inhalt

Chart der Woche

Inflation USA

FED Zinsentscheid

Trump pro Mining

Tweet der Woche

Chart der Woche

Strom wird bald der größte Engpass für KI.

Gigawatt-Rechenzentren werden bereits gebaut und noch größere sind in Planung. Länder werden Schwierigkeiten haben, genügend Strom zu erzeugen, um die steigende Nachfrage zu decken.


Inflation USA


Die Inflationsdaten in den USA sind leicht nach unten korrigiert, auf nunmehr 3,3%, was einer Abweichung von 0,1% zur Erwartung entspricht. Damit hat die FED wiederum keinen Grund, die Zinsen zu senken, da die Inflation auf dem gewünschten absteigenden Ast ist.

Sofern es der USA nicht gelinkt, einen Grund zu finden, die Zinsen zu senken, würde dass aber auch bedeuteten, dass eine Neuverschuldung immer teurer werden wird, welche sie sich nicht leisten kann und im Umkehrschluss umso mehr US-Dollar drucken müssen.

FED Zinsentscheid


Die Federal Reserve (FED) hat, wie erwartet, die Zinsen auf dem jetzigen Niveau belassen, da es ihnen an Gründen mangelt, die Zinsen senken zu können. So hat Europa einen deutlich kürzeren Atem gehabt, als die USA, weshalb die EZB bereits die erste Zinssenkung veranlasst hat.

Nun bleibt es abzuwarten, welche Entwicklungen dafür sorgen, dass die FED gezwungen ist, die Zinsen zu senken. Bei einem starken Arbeitsmarkt, einer derzeit rückläufigen Inflation und einer gut laufenden Wirtschaft, dürfte sich das schwierig gestalten.

Trump pro Mining


Donald Trump hat in den letzten Tagen für deutliche Aufmerksamkeit gesorgt, indem er einige pro Bitcoin und generell pro Krypto Aussagen getroffen hat. Ob das nun wiederum seine Überzeugungen sind oder einfach ein geschickter Wahlkampf ist, ist fraglich. Erst in den vergangenen Tagen hatte sich der ehemalige Präsident mit Vertretern aus der Bitcoin-Mining-Branche getroffen (siehe nächster Tweet).

Wir im Friedrich Report beschäftigen uns ebenfalls intensiv mit dem Thema Mining und unsere Abonnenten konnten sich bereits über einen satten Verdoppler freuen. Wenn Sie also wissen wollen, welche Mining Unternehmen wir empfehlen, gerne mal im Friedrich Report vorbeischauen.

Zum Friedrich Report

Starker Dollar = schwacher Euro

Die USA sehen sich derzeit in einer guten Position, was die Stärke ihrer Devise betrifft. Da ihre Wirtschaft wesentlich besser dasteht, als die der Europäer, kann sich die FED wesentlich mehr Zeit lassen, die Zinsen zu senken. Der US-Dollar (hier in orange) ist somit schlichtweg attraktiver als der Euro, da Anleger auf längere Sicht höhere Zinsen erwarten. Des Weiteren dürfte sich eine zunehmende Dollarstärke aber auch potenziell negativ auf Risiko-Assets wie Aktien und Bitcoin auswirken. Daher sollte man dies weiter im Auge behalten.

Tweet der Woche

Die Energiewende wird sehr viele Rohstoffe benötigen. Fraglich, ob bei den jetzigen Abbauraten genügend Kupfer, Nickel und Co. für die ambitionierten Klimaziele abgebaut werden können.

Hinweis: Das Titelbild wurde mit Midjourney erstellt

Ihr schneller Weg zu uns

Fragen Sie jetzt unverbindlich und kostenlos Ihr Angebot an.

Beratung anfragen ⟶